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Bandits II treten weiter auf der Stelle

31.05.2010
Seniors II

Von: Remo

Nachdem die Zweite Mannschaft der MTG Rhein Neckar Bandits vor einer Woche trotz der 0:12 Niederlage einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen ließ, fielen die Mannheimer am vergangenen Sonntag beim direkten Rückspiel in Biberach gegen die Beavers in alte Muster zurück.

Erwiesen sich die Quadratestädter für das Heimspieldebut der Schwaben doch als überaus freundlicher Gast und gaben sich mit 41:0 (18:0 3:0 13:0 7:0) geschlagen. Vor allem zu Beginn boten die Gäste eine sehr schwache Leistung und lagen schnell durch zwei Touchdowns und ein Fieldgoal mit 18:0 zurück. Dabei war gerade der erste Touchdown der Bieber besonders ärgerlich. Ließ doch der Biberacher Receiver nach dem Catch gleich drei Verteidiger wie Slalomstangen stehen und spazierte quasi unbedrängt in die Endzone.

Zumindest aber die Defense fand im zweiten Viertel zu ihrer starken Form aus der Vorwoche zurück und ließ bis zur Halbzeit lediglich noch ein Fieldgoal zum Pausenstand von 21:0 zu. Die Offense fand allerdings zu keiner Zeit ins Spiel und schaffte es nicht die Defense der Hausherren ernsthaft zu fordern. Dabei produzierte die Mannheimer Angriffsreihe ganze acht Turnovers und gewährte so der eigenen Defense kaum eine Verschnaufpause.

Für eins der wenigen Highlights auf Mannheimer Seite sorgte Julian Clauss, der wie bereits in der Vorwoche einen Ball des Biberacher Quarterbacks abfangen konnte. Dennoch waren die Gastgeber an diesem Tag eine Nummer zu groß für die Kurpfälzer. Noch dazu, da den Schwaben wirklich alles gelang. Wie auch beim letzten Touchdown des Tages, als einem Receiver ein getippter Ball seines Kollegen zufällig in die Hände viel. Der Lauf in die Endzone zum Endstand von 41:0 war danach nur noch reine Formsache.

Aber auch trotz der vierten Niederlage in Folge zeigte die Mannschaft erneut eine erstaunliche Moral. War doch die Enttäuschung über das schwache Spiel schnell verflogenund es machte sich bereits während der knapp dreistündigen Heimfahrt bei Spielern und Trainern Lust auf die nächsten Spiele breit.


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